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Übung der Freiwilligen Feuerwehr

REES. Die Kameraden der Löschzüge Rees und Millingen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rees probten jetzt den Ernstfall. Dabei ging es u. a. darum, den Umgang mit Gefahrstoffen und das Verhalten in einem solchen Unglücksfall zu üben. „Die Einsatzkräfte wurden mit einer nicht alltäglichen Situation konfrontiert“, berichtet Wehrführer Hans-Gerd Thiel. „Ihnen ist es jedoch gelungen, die notwendigen Maßnahmen korrekt zu ergreifen und die Situation souverän zu meistern.“

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Die Feuerwehrleute wurden im Rahmen der Übung zur Lagerhalle einer Spedition alarmiert, in der ein Mitarbeiter gegen verschiedene Lagergüter, darunter ein Fass mit einer ätzenden, leicht brennbaren Flüssigkeit, gefahren war. Dabei war der Mitarbeiter verletzt worden und mit der Flüssigkeit in Kontakt gekommen. Außerdem war durch die Beschädigung des Gabelstaplers eine leichte Rauchentwicklung entstanden und ein weiterer Speditionsmitarbeiter befand sich noch im Gefahrbereich.

Während sich ein Teil der Feuerwehrleute in speziellen Chemikalienschutzanzügen in der Lagerhalle um die betroffenen Speditionsmitarbeiter und den auslaufenden Gefahrstoff kümmerte und die Rauchentwicklung eindämmte, wurde im Außenbereich ein großer Dekontaminationsplatz errichtet. Nach der Dekontamination der beiden betroffenen Speditionsmitarbeiter wurden diese vor Ort an den Rettungsdienst übergeben.

Im Anschluss an die Übung ließen die Verantwortlichen der Wehr die Übung im Rahmen einer Nachbesprechung noch einmal Revue passieren, bevor die Einsatzkräfte dann noch ein kleiner Imbiss erwartete. Besonderer Dank der Wehrführung gilt der Spedition Wwe. Th. Hövelmann, die das Gelände und einen Teil der Speditionshallen für die Einsatzübung zur Verfügung gestellt hat sowie den Kameraden der Feuerwehr, die die Übung vorbereitet haben.

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