Archiv des Autors: Maik Holtermann

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Übung der Freiwilligen Feuerwehr

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REES. Die Kameraden der Löschzüge Rees und Millingen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rees probten jetzt den Ernstfall. Dabei ging es u. a. darum, den Umgang mit Gefahrstoffen und das Verhalten in einem solchen Unglücksfall zu üben. „Die Einsatzkräfte wurden mit einer nicht alltäglichen Situation konfrontiert“, berichtet Wehrführer Hans-Gerd Thiel. „Ihnen ist es jedoch gelungen, die notwendigen Maßnahmen korrekt zu ergreifen und die Situation souverän zu meistern.“

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Die Feuerwehrleute wurden im Rahmen der Übung zur Lagerhalle einer Spedition alarmiert, in der ein Mitarbeiter gegen verschiedene Lagergüter, darunter ein Fass mit einer ätzenden, leicht brennbaren Flüssigkeit, gefahren war. Dabei war der Mitarbeiter verletzt worden und mit der Flüssigkeit in Kontakt gekommen. Außerdem war durch die Beschädigung des Gabelstaplers eine leichte Rauchentwicklung entstanden und ein weiterer Speditionsmitarbeiter befand sich noch im Gefahrbereich.

Während sich ein Teil der Feuerwehrleute in speziellen Chemikalienschutzanzügen in der Lagerhalle um die betroffenen Speditionsmitarbeiter und den auslaufenden Gefahrstoff kümmerte und die Rauchentwicklung eindämmte, wurde im Außenbereich ein großer Dekontaminationsplatz errichtet. Nach der Dekontamination der beiden betroffenen Speditionsmitarbeiter wurden diese vor Ort an den Rettungsdienst übergeben.

Im Anschluss an die Übung ließen die Verantwortlichen der Wehr die Übung im Rahmen einer Nachbesprechung noch einmal Revue passieren, bevor die Einsatzkräfte dann noch ein kleiner Imbiss erwartete. Besonderer Dank der Wehrführung gilt der Spedition Wwe. Th. Hövelmann, die das Gelände und einen Teil der Speditionshallen für die Einsatzübung zur Verfügung gestellt hat sowie den Kameraden der Feuerwehr, die die Übung vorbereitet haben.

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Schiffs- und Radtour zur Niederrhein Destille in Dornick

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REES. Im Rahmen des Reeser Erlebnis Sommers findet am Donnerstag, 25. Juli, eine kombinierte Schiffs- und Radtour zur Niederrheindestille Dornick statt. Die Teilnehmer treffen sich mit ihrem Fahrrad um 12.30 Uhr am Reeser Rathaus, um unter der Leitung von Niederrhein-Guide Eila Braam durch das Naturschutzgebiet „Hetter“ nach Dornick zur Niederrheindestille zu fahren. Dort angekommen, erwartet die „Fietser“ eine Führung durch die Destille mit vielen Informationen über die Kunst des Obstbrennens. Von dort aus geht es über den Rheindamm weiter nach Emmerich.

Nach der insgesamt etwa 24 Kilometer langen Tour erreicht die Gruppe den Emmericher Steiger. Dort wartet das Fahrgastschiff „Stadt Rees“, das die Teilnehmer gegen 16.15 Uhr zurück nach Rees bringt. Die Ankunft in Rees ist für etwa 18 Uhr geplant.

Teilnehmerkarten sind ab sofort im BürgerService der Stadt Rees für zwölf Euro pro Person erhältlich. Kinder bis zwölf Jahre zahlen vier Euro. Darin enthalten sind die Kosten für die Führung und für die Rücktour mit dem Fahrgastschiff „Stadt Rees“. Aus organisatorischen Gründen können maximal 30 Personen teilnehmen. Telefonische Reservierungen sind im BürgerService der Stadt Rees unter Tel: 02851 / 51115 möglich.

Die nächste geführte Radtour findet am Sonntag, 11. August, statt. Dann geht’s zum Schloss Moyland mit einem Besuch der historischen Parkanlagen.

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Bürgermeister von PCO M. Raadts begeistert

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REES. Im Rahmen seiner turnusmäßigen Firmenbesuche war Bürgermeister Christoph Gerwers gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Heinz Streuff zu Gast bei der Firma PCO M. Raadts an der Rauhen Straße. Die Fa. PCO fertigt und vertreibt für Metallhütten und Gießereien spezielle poröse Keramik in Verbindung mit einem Anlagenbau für Gas- Mischanlagen. Das Familienunternehmen mit insgesamt sieben Beschäftigten wurde vor fast 30 Jahren gegründet und hat sich seither zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt.

Die poröse Keramik wird in Schmelzöfen und Behandlungsgefässen für flüssige Metalle eingesetzt. Die durch die poröse Keramik in die Metallschmelze eingebrachten Gase dienen der Qualitätsverbesserung, der Verbesserung des Reinheitsgrades und dem Temperaturausgleich der gesamten Schmelze. Zudem wird die Produktivität einer Schmelzanlage erhöht. Damit ein Behandlungsprozess optimal durchgeführt werden kann, entwickelt und produziert PCO M. Raadts auch die dazu notwendigen Gasregelungen. Jede der Anlagen, die schlüsselfertig erstellt werden, ist individuell auf die Anforderungen des Kunden zugeschnitten. Die Anlagen verlassen unser Haus schlüsselfertig, bis hin zur kompletten Computer gesteuerten Bedienung auf SPS Basis mit Visualisierung. „Eine besondere Herausforderung stellt ein Projekt für einen Großkunden aus Russland dar, bei dem mehrere Gase in besonderen Mischungsverhältnissen und hoher Genauigkeit bereitgestellt werden müssen. Genau die Lösung solcher Herausforderungen ist unsere Spezialität“, erläutert Firmenchef Georg Raadts.PCO

Während der Besichtigung konnten sich Gerwers und Streuff von der Organisation und den Tätigkeitsfeldern des Betriebs überzeugen und zeigten sich beeindruckt: „Die Anlagen, die PCO hier entwickelt und produziert, sind sehr komplex und zeichnen sich durch handwerkliches Geschick und ein enormes Maß an Innovation und Solidität aus. Und wenn ich mir vorstelle, dass die Anlagen in die verschiedensten Länder der Erde geliefert werden, kann man auf diesen innovativen Familienbetrieb zu Recht stolz sein.“

Bei seinem Firmenbesuch hob der Bürgermeister hervor, ihm sei der Kontakt zu den Betrieben vor Ort sehr wichtig. Schließlich könne er nur durch direkte Kontakte und Gespräche erfahren, ob und wo die Stadt Hilfestellung leisten könne. Wirtschaftsförderung umfasse nämlich nicht nur die Akquise neuer Gewerbebetriebe, sondern auch die Unterstützung während der Bau- und Ansiedlungsphase sowie die fortwährende Betreuung existierender Firmen.

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Erstklassige Konzerte im Reeser Bürgerhaus

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REES. Auch in diesem Jahr treten Teilnehmer des Euregio Rhein-Waal Studentenmusikfestivals, das in Kleve stattfindet, im Rahmen der Konzertreihe reeserviert auf. Erstmals wird es im Bürgerhaus zwei Konzerte, nämlich am Mittwoch, 24. Juli, und am Donnerstag, 25. Juli, jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, am Ende wird um eine Spende gebeten, die von den Studentinnen zur Finanzierung der Teilnahmegebühren genutzt wird.

„In den vergangenen Jahren hatten wir jeweils ein Konzert. Die Resonanz war hervorragend. Das hat uns dazu veranlasst, in diesem Jahr den Versuch zu machen, zwei Konzerte zu übernehmen“, so Frost. Zwei Pianistinnen werden im Reeser Bürgerhaus zu Gast sein. Los geht’s am Mittwoch, 24. Juli, um 19 Uhr mit Hang Dong aus China. Sie wird „Kreisleriana“ op. 16 von Robert Schumann sowie Johannes Brahms‘ Sonate C-Dur Op. 1 und schließlich die „Paraphrase de concert sur Rigoletto“ von Franz Liszt spielen. „Das Gute an den Konzerten des Studentenmusikfestivals ist, dass sie mit der Dauer von einer Stunde sehr handlich sind. Dazu kommt, dass zwar die Stücke bekannt sind, die Pianisten aber immer für positive Überraschungen gut sind“, so Frost. „Für die Studenten bieten die Konzerte wiederum eine wunderbare und quasi lebensnotwendige Möglichkeit, ihr Repertoire in einer Konzertsituation zu spielen.“ So entstehe eine klassische Win-Win-Situation, und mehr könne man von einem Konzert nicht verlangen.

Am Donnerstag, 25. Juli, um 19 Uhr wird Melissa Jacobson-Velandia aus Schweden im Reeser Bürgerhaus spielen. Heiner Frost: „Während unsere Mittwochspianistin Hang Dong auch mir noch unbekannt ist, war Melissa Jacobson-Velandia schon im letzten Jahr in Rees zu hören und hat ein sensationelles Scarlatti Programm gespielt.“ Auch in diesem Jahr hat die Pianistin die bereits zahlreiche Preise bekommen hat, Scarlatti im Gepäck. Sie spielt die Sonaten g-moll (K13), C-Dur (K487) und C-Dur (K502). Außerdem im Programm: Franz Schuberts Impromptus Nr. 1 c-moll und Nr. 2 Esd-Dur sowie das „Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel.

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Auf den Spuren der ältesten Stadt am Unteren Niederrhein

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REES. Am Mittwoch, 24. Juli, wird die nächste öffentliche Führung durch Rees angeboten. Unter der Leitung der Gästeführerin Doris Baumann sind die Teilnehmer „auf den Spuren der ältesten Stadt am Unteren Niederrhein“ unterwegs. Der rund 90-minütige Rundgang startet um 14.30 Uhr am Reeser Rathaus. Die Teilnahme kostet vier Euro pro Person, Kinder bis zwölf

Doris Bauman mit Apel

Jahre sind kostenlos dabei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei der Führung durch den historischen Stadtkern erhalten die Teilnehmer unter anderem einen Einblick in die Reeser Geschichte, sowie Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und Denkmälern der Rheinstadt.

Neben den öffentlichen Führungen werden auch ganzjährig Stadtrundgänge und Themenführungen für Gruppen angeboten. Weitere Informationen sind telefonisch unter Tel.: 02851 / 51-187 oder im Internet auf der städtischen Homepage www.stadt-rees.de in der Rubrik „Tourismus und Freizeit, Kultur“ / „Rees erkunden“ erhältlich.

Die nächste öffentliche Stadtführung findet am Mittwoch, 31. Juli, um 20.00 Uhr, statt. Dann sind die Teilnehmer „Unterwegs mit dem Nachtwächter durch das mittelalterliche Rees“. Dieser Rundgang richtet sich speziell an Kinder.

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