Tag Archives: Rees

Aktuelles Allgemein KAB Rees-Millingen

Rundgang im mittelalterlichen Rees

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KAB Millingen auf Nachtwächter-Rundgang im mittelalterlichen Rees

Fto: Karl-Heinz Schwinning

Foto: Karl-Heinz Schwinning

Am 6. November um 19:00 Uhr trafen sich 17 Teilnehmer an der Rheinpromenade, um mit dem gewandeten Nachtwächter Heinz Wellmann durch das mittelalterliche Rees zu ziehen. Abgesehen von einem kleinen Regenschauer schien, wie versprochen, die überwiegende Zeit der Vollmond. Er tauchte die Stadt und den Rhein in ein geheimnisvolles Licht. Auf den verschiedenen Stationen (Brunnen, Kirchen, Rathaus, mittelalterliches Stadt- Modell im Museum, Kasematten, Bär am Wall usw.) erklärte uns der Nachtwächter das Leben in unserer mittelalterlichen Stadt während der Tag und Nachtzeit. Er erzählte viele Geschichten und gebrauchte und erklärte viele Redewendungen aus dem Mittelalter, die noch in der heutigen Sprache vorkommen. Nach der zweistündigen Führung gab es einen feierlichen Abschluss: Der Nachtwächter sprach am Rhinkieker-Treff innig das besondere Nachtwächter- Abendgebet, dazu läuteten zu historischer Zeit um 21:00 Uhr die Kirchenglocken und der Vollmond schob die Wolken beiseite und spiegelte sich im Wasser des Rheins. Dieser Nachtwächterrundgang war für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis.

KAB Rees-Millingen

KAB besichtigte die Isselburger Hütte

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Am 19.September trafen sich interessierte Mitglieder der KAB Rees Millingen und es folgte auch eine stolze Zahl Nichtmitglieder der Einladung über die  Pressemitteilung der KAB Rees Millingen. Das Ziel war klar gesteckt: Die Betriebsbesichtigung der Isselburger Hütte.

 

Foto: Martin Rulofs

Foto: Martin Rulofs

Die Gruppe, etwa 30 Personen, war sehr unterschiedlich zusammengesetzt. Die einen kannten die Isselburger Hütte nur aus Erzählungen, die anderen waren ehemalige Mitarbeiter. Es wurden Fotos und Erinnerungen aus vergangenen Tagen ausgetauscht.

Wir wurden vom Gießereileiter Markus Vißer sehr herzlich empfangen. Zur Einführung gab es Informationen über die Geschichte und die heutige Produktpalette der Firma.

Nachdem alle Besucher mit einer Schutzbrille und einem Sicherheitshelm versorgt waren, wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt.

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Foto: Martin Rulofs

Bei dem Rundgang durch die unterschiedlichen Produktionslinien wurde jede Gruppe durch einen fachkundigen Firmen- Mitarbeiter begleitet. Das, was man dann zu Sehen bekam, war schon sehr beeindruckend.  Bei dem Rundgang ist uns der ganze Fertigungsweg eines Gußstückes vom Schmelzen des Eisens im Kupolofen und 4 Elektroöfen, vom Gießen in Sandformen bis hin zum bearbeiteten  und verpackten Werkstück  gezeigt und sehr gut erklärt worden.

Auch für die ehemaligen Mitarbeiter wurde es nicht langweilig. Da trafen sich Kollegen und tauschten alte Erinnerungen aus. Außerdem gab es Erneuerungen in den verschiedenen  Prozeßabläufen zu beobachten. Durch die älteren Kollegen gab es immer wieder Vergleiche, wie an dem Arbeitsplatz noch vor 15 oder 20 Jahren gearbeitet wurde.

Nach 2,5 Std. war die Besichtigung zu Ende. Dabei wurde sehr deutlich, dass trotz der Hitze und der Umwelteinflüsse Formen, Gießen und Bearbeiten sehr interessante Tätigkeiten sind.

Die „Isselburger Hütte“ feierte mit ihren Mitarbeitern in diesem Jahr ihr 220-jähriges Bestehen!

Allgemein

5. Gedächtnisgang von Rees nach Megchelen

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GedaechtnisgangREES. Am Sonntag, 9. März, findet der inzwischen fünfte Gedächtnisgang von Rees nach Megchelen statt. Während der Veranstaltung wird der Befreiung der niederländischen Zwangsarbeiter gedacht. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, um 13.15 Uhr zum Treffpunkt an der Infotafel auf dem Melatenweg, in der Nähe der Stadtwerke Rees, zu kommen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Christoph Gerwers findet eine kurze Gedenkveranstaltung statt, bevor sich die Teilnehmer auf den Weg in die niederländische Nachbargemeinde Megchelen machen.

Auch in diesem Jahr besteht wieder die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Wege zu gehen, die beide ausgeschildert sind. Neben dem bereits bekannten Weg, der über Empel, die Hüttenstraße und die Windmühlenstraße, in Richtung Pahlshof führt, geht’s alternativ ab Empel über die Hurler Straße, Alt Luisendorf bis zur Kirchstraße, von dort aus am Schloss Hueth vorbei und dann über die Hetter-Brücke am Holländerdeich, die geöffnet ist. In Megchelen angekommen, treffen sich alle Teilnehmer an der Gaststätte ter Voert, Oranjeplain 1, um gegen 16 Uhr gemeinsam zum Mahnmal am Julianaweg / Ecke Pastoor-Geerdink-Johanninkweg zu gehen. Beim anschließenden Kaffeetrinken im Saal der Gaststätte ter Voert besteht Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Mit dem Gedächtnisgang wird speziell an die Rückkehr niederländischer Zwangsarbeiter aus deutscher Gefangenschaft erinnert“, erläutert Stadtarchivarin Tina Oostendorp. Sie hofft, dass auch in diesem Jahr wieder viele Bürger an dem Gedächtnisgang teilnehmen. Die Veranstaltung habe eine besondere Bedeutung, denn insbesondere durch solche Projekte könne in angemessener Weise gemahnt und die Geschichte wach gehalten werden.

Bei dem Gedächtnisgang handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Vertretern deutscher und niederländischer Heimatvereine in Kooperation mit der Stadt Rees. Nachdem die deutschen Zwangsarbeiterlager und die Schicksale niederländischer Zwangsarbeiter in der Vergangenheit nur vereinzelt thematisiert worden sind, hat seit einigen Jahren ein Umdenken eingesetzt. Sowohl die Nachkriegsgenerationen als auch einige Zeitzeugen haben sich dieses dunklen Kapitels deutscher Geschichte nun angenommen und mit der Aufarbeitung begonnen.

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