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Empel RP-Online

Nachtführung durch die Burg

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Empel: Nachtführung durch die Burg

Empel: Nachtführung durch die Burg In seiner Rolle als Nachtwächter ist es Heinz Wellmann gewohnt, Besucher im Schutz der Dunkelheit durch die Reeser Innenstadt zu führen. Für seine zweite Rolle als Kastellan Heinrich war es nun aber eine Premiere, die Burgruine Empel nur im Schein von Laternen, Fackeln und Taschenlampen zu erkunden. Er und Burgherr Peter Landers erfüllten damit einen Wunsch des Inner Wheel Clubs Kleve. Präsidentin Ellen Regel war vor einem Jahr auf die Ruine aufmerksam geworden und fest entschlossen, die Emmericher und Klever Damen der internationalen Frauenvereinigung mit einem geschichtsträchtigen Abendprogramm zu überraschen. So führte Kastellan Heinrich jetzt die Besucherinnen durch die 1239 erstmals urkundlich erwähnte Anlage. Der Abend klang bei Punsch und Suppe in der benachbarten Fischerhütte aus.
Allgemein

Unterwegs in der Burgruine Empel

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Jutta Groot-Severt als Witwe Yda von Hönnepel

EMPEL. Am Sonntag, 21. Juli, wird die nächste öffentliche Themenführung „Unterwegs in der Burgruine Empel“ unter der Leitung der Gästeführerin Jutta Groot-Severt als Witwe Yda von Hönnepel, angeboten. Der rund 60-minütige Rundgang startet um 14.30 Uhr auf dem Gelände der Burgruine am Burgweg. Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf fünf Euro pro Person, Kinder bis zwölf Jahre sind kostenlos dabei. Eine vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen bis zum 17. Juli beim Kulturamt unter Tel. 02851/51187 oder per eMail an jana.kelputt@stadt-rees.de erforderlich.

Bei dem Rundgang über das Gelände der Burg Empel wird die Vergangenheit vom Mittelalter bis in die Neuzeit wieder lebendig. Die Ruine Empel wird bildhaft und spannend zu neuem Leben erweckt und ermöglicht einen interessanten Ausflug in die Vergangenheit.

Jutta Groot-Severt als Witwe Yda von Hönnepel

Jutta Groot-Severt als Witwe Yda von Hönnepel

Die adelige Yda van Zulen heiratete in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts den Ritter Rutger von Hönnepel-Empel. Trotz seines unerbittlichen Kampfes gegen den Erzbischof von Köln, musste sie an der Seite ihres Mannes letztendlich doch die Lehensherrschaft Kölns erdulden. Im Jahre 1376 wurde sie Witwe, Burgherrin auf Burg Empel und gleichgestellt mit ihren beiden Söhnen, den Knappen Lutze und Johann von Hönnepel. Auch in den Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen lenkte sie ihre Familie geschickt durch die gesellschaftlichen und politischen Spannungsfelder.

Neben den öffentlichen Führungen werden auch ganzjährig Stadtrundgänge und Themenführungen für Gruppen angeboten. Weitere Informationen und Termine sind telefonisch unter Tel.: 02851 / 51-187 oder im Internet unter www.stadt-rees.de in der Rubrik „Tourismus, Freizeit und Kultur“, Unterpunkt „Rees erkunden“ / „Stadt-/Themenführungen“ erhältlich.

Die nächste öffentliche Stadtführung durch die Burganlage findet am Samstag, 17. August, um 14.30 Uhr, statt. Dann sind die Teilnehmer „Unterwegs in der Burgruine Empel mit Knappe Rutger“.

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Ruine Haus Empel vor dem Verfall gerettet

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Die_eingerüstete_Burgruine

Die Restaurierungsarbeiten an der Burgruine Haus Empel stehen kurz vor dem Abschluss. Nach der Entschuttung des Ruinengeländes und der Sicherung und Sanierung der historischen Mauern wurde der Ruinenturm zum Schutz vor Regenwasser jetzt mit einem so genannten Turmhelm versehen.

Der Innenbereich der Ruine erhielt zum Schutz des Bodendenkmals eine Kiesabdeckung, das umliegende Gelände wird noch mit Mutterboden angefüllt und eingesät. „In der jahrhundertelangen Geschichte des Schlosses Empel ist nun wieder einmal ein neuer Abschnitt erreicht“, freut sich Peter Landers, der die Burgruine im Jahre 1999 gekauft hat. Der gebürtige Reeser, der als gelernter Koch und Hotelfachmann viel im In- und Ausland herumgekommen ist, hat es sich nach seiner Rückkehr nach Rees zur Aufgabe gemacht, die historischen Mauern des Schlosses Empel vor dem weiteren Verfall zu retten – und das ist ihm jetzt gelungen.

Bereits zum Jahrtausendwechsel wurde das Büro für Burgenforschung Dr. Zeune damit beauftragt, eine Baudokumentation mit Schadensbild sowie ein Sanierungskonzept zu erarbeiten. Nur acht Jahre später mussten die erstellten Aufzeichnungen aufgrund neuer Schadensbilder aktualisiert werden. „Es war klar, dass schnell etwas passieren musste, um den Verfall zu stoppen“, blickt Landers zurück. „Nach der Bewilligung von Denkmalfördermitteln des Landes und Dank der Unterstützung durch den Heimatverein Millingen-Empel, die Stadt Rees und weitere Sponsoren konnten dann im letzten Jahr die Sanierungsarbeiten in Angriff genommen werden.“ Seither sind etwa 120.000 Euro in die Sicherung und Sanierung des Gebäudes investiert worden.

„Mit der Konservierung der Wände und der Montage des Kegeldaches auf dem Turm ist das Objekt jetzt gesichert und  kann außerdem längerfristig erhalten werden“, ergänzt Kerstin Pieper, die bei der Stadt Rees für den Denkmalschutz zuständig ist. „Mir persönlich bedeutet es sehr viel, dass die Ruine „Schloss Empel“  auch der Nachwelt als wertvolles Kulturgut erhalten bleibt“, schwärmt Landers. „Ich freue mich, dass ich bei dem Projekt so viel Unterstützung erfahren habe und ich möchte jetzt schon alle Interessenten zur Präsentation der Burgruine anlässlich des bundesweiten Tages des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, einladen.“ In der Zeit von 11 bis 17 Uhr erwartet die Besucher an der Burgruine das vom Heimatverein Millingen-Empel organisierte Burgenfest mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, kostenlosen Führungen und natürlich vielen Informationen zur Burgruine. Aber auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.