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Aktuelles

Brand im Reeser „Altenheim Geriaticus“

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Räumungs- und Evakuierungsübung von Feuerwehr, Malteser und THW

Kurz nach dem Sirenenalarm trafen jetzt die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rees, die Einsatzeinheit der Malteser im Kreis Kleve und die Helfer des Technischen Hilfswerkes aus Emmerich (THW) am „Altenheim Geriaticus“ in der Neustraße ein, um im Rahmen einer groß angelegten Übung den Ernstfall zu üben. Am Einsatzort angekommen, erwartete die Einsatzkräfte das folgende Szenario:

 Szenario

„In einem mit zwei Bewohnern belegten Zimmer war ein Brand ausgebrochen. Die erhebliche Rauchentwicklung führte zur Verrauchung der gesamten Etage. Nach Löschversuchen des Pflegepersonals war es darüber hinaus zu einem Kurzschluss in der Elektroanlage gekommen, so dass der Strom im gesamten Gebäudeabschnitt ausgefallen war. Unter den teilweise dementen Altenheimbewohnern breitete sich schnell eine deutliche Unruhe aus.“

 Aufgaben der beteiligten Organisationen

Während die rund 75 Feuerwehrleute zum einen die rund 70 Bewohner des Altenheimes sowie das Pflegepersonal aus dem mit Nebelmaschinen verrauchten Gebäude evakuierten, erfolgte gleichzeitig die Brandbekämpfung. Die in der Zwischenzeit nachgeforderte und aus rund 30 Personen bestehende Einsatzeinheit der Malteser nahm die von der Feuerwehr geretteten Personen in Empfang.

Mit Unterstützung mehrerer Notärzte sorgten sie für die medizinische Notfallversorgung der verletzten Patienten. Auch die Feststellung der Vollzähligkeit und die anschließende Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner des „Altenheimes Geriaticus“ fiel in die Zuständigkeit der Malteser. Die Helfer des Technischen Hilfswerkes aus Emmerich waren unter anderem für die Notstromversorgung und die Ausleuchtung der Einsatzbereiche zuständig.

Nach rund 90 Minuten waren die Bewohner gerettet und das Ziel der Übung erreicht. Die Verantwortlichen der beteiligten Organisationen und der „Pro Homine gGmbH“ waren sehr zufrieden mit dem Übungsverlauf und zogen ein positives Fazit. Neben ihren originären Aufgaben konnten die Beteiligten auch die Zusammenarbeit und die entsprechende Kommunikation untereinander üben. Abschließend waren sich alle einig, auch künftig enger zusammen zu arbeiten.

Die federführende Organisation und Planung der Übung oblag Dr. Joachim van Alst, Ärztlicher Direktor des St. Willibrord-Spitals. Da das ehemalige Krankenhaus an der Neustraße seit dem Umzug der Geriatrie nach Emmerich größtenteils leer steht, bot es sich an, die Räumlichkeiten für eine entsprechende Übung zu nutzen. Darüber hinaus waren die Bewohner von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der „Pro Homine gGmbH“ gemimt worden und hatten so für eine absolut realitätsnahe Übung gesorgt.

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HEUTE !!! Geheimtipp Herrenhaus Schloss Empel in Rees

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Eine Ruine erwacht aus dem Dornröschenschlaf.   Nur selten wurde das Schloß Empel in den letzten Jahren aus seinem langen Dornröschenschlag geweckt. Es diente schon als Filmkulisse  und war vor 3 Jahren ein Veranstaltungsort für ein geselliges Burgenfest. Doch  jetzt soll es endgültig aufgeweckt werden. Der Eigentümer, unterstützt durch die Stadt Rees und den Heimatverein Millingen-Empel e.V., setzte sich dafür ein, dass die Schlossruine gesichert und saniert wurde. Teile des Ost- und Nordflügels und der Rundturm sind noch erhalten.   Das Haus Empel, im ehemaligen Gerichts- und Pfarrbezirk von Rees gelegen, ein uraltes Lehen des Erzstiftes Köln, wurde im Jahr 1339 zum ersten Mal urkundlich benannt. Die Burg, gelegen am  Wasser in einer idyllisch gelegenen Parkanlage gehörte dem Ritter Rutger von Empel und wurde von Generation zu Generation über Jahrhunderte weitervererbt.  Im 13. und 14. Jahrhundert wurde das Gut zu einer Burg ausgebaut; Ostflügel und Rundturm kamen im 15 Jahrhundert dazu. Es wurde aber 1598 durch die Spanier wieder zerstört. Im 17. Jarhundert wurde Empel zu einem eigenen Gerichtsbezirk und damit zur Herrlichkeit erhoben. Ab 1831 gehörte Haus Empel nicht mehr zu den Rittergütern der Rheinprovinz und war offiziell ein Landgut. Im zweiten Weltkrieg wurde Haus Empel vollständig zerstört; die historische Burganlage lässt sich nur noch erahnen. Das Bauwerk als ein Stück  Reeser Geschichte sollte vor dem endgültigen Verfall gesichert werden. Zum Glück sahen die Experten für Burgenforschung aus dem Büro von Dr. Joachim Zeune dies auch so, deshalb konnte noch im Herbst 2011 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das alte Gemäuer soll wieder öffentlich zugänglich gemacht werden und für besondere Veranstaltungen und Führungen genutzt werden. Der Heimatverein denkt an ein Freilichttheater oder klassische Konzerte.  

Am 09. September 2012 laden der Burgherr, der Heimatverein Millingen-Empel und die Stadt Rees gemeinsam anlässlich der Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme zu einem Burgenfest mit einer offiziellen Feierstunde rund um die Burgruine ein.

Der Fanfarenzug Anholt begrüßt ab 11.00 Uhr die Gäste an einer lang gestreckten Alleeauffahrt, 500 m südlich der Ortsmitte von Empel-Rees entfernt. Der Toreingang ist von zwei hohen Pfeilern flankiert. Interessierte Besucher können sich von 11.00 – 17.00 Uhr den Stadtführerinnen anschließen; es finden Sonderführungen, die auch Kinder ansprechen werden, auf der Burganlage statt. Der Nachtwächter aus Rees übernimmt die Rolle des Kastellan in der Burganlage. Die offizielle Feierstunde wird um 15.00 Uhr eingeleitet von dem Trompeter Frank Hendricks, der aus dem Burgenfenster alle Anwesenden begrüßt. Nach den Grußworten der Veranstalter folgt eine fachliche Ausführung über die Historie von Schloss Empel.  Während sich die Besucher die leckeren Kuchen im Waldcafé des Heimatvereins schmecken lassen, sorgt die Blockflötengruppe der Musikschule des Kreises Kleve für die musikalische Begleitung.  Alle „Kleinen Burggeister“ haben die Möglichkeit, sich auf der Hüpfburg auszutoben, Eis zu löffeln und Popkorn zu naschen. Ein Infostand hält Malstifte und Plakate für Kinder bereit;  wer beim Mal- und Ratespiel mitmacht, kann um 17.oo Uhr eine kleine Überraschungen gewinnen.   Auch der Bücherwurm kommt auf seine Kosten… Neben dem Wein u. Sektstand bietet der Heimatverein für kleines Geld auch einen Imbiss an.      .

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