Archiv des Autors: Maik Holtermann

Aktuelles

HEUTE !!! Geheimtipp Herrenhaus Schloss Empel in Rees

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Eine Ruine erwacht aus dem Dornröschenschlaf.   Nur selten wurde das Schloß Empel in den letzten Jahren aus seinem langen Dornröschenschlag geweckt. Es diente schon als Filmkulisse  und war vor 3 Jahren ein Veranstaltungsort für ein geselliges Burgenfest. Doch  jetzt soll es endgültig aufgeweckt werden. Der Eigentümer, unterstützt durch die Stadt Rees und den Heimatverein Millingen-Empel e.V., setzte sich dafür ein, dass die Schlossruine gesichert und saniert wurde. Teile des Ost- und Nordflügels und der Rundturm sind noch erhalten.   Das Haus Empel, im ehemaligen Gerichts- und Pfarrbezirk von Rees gelegen, ein uraltes Lehen des Erzstiftes Köln, wurde im Jahr 1339 zum ersten Mal urkundlich benannt. Die Burg, gelegen am  Wasser in einer idyllisch gelegenen Parkanlage gehörte dem Ritter Rutger von Empel und wurde von Generation zu Generation über Jahrhunderte weitervererbt.  Im 13. und 14. Jahrhundert wurde das Gut zu einer Burg ausgebaut; Ostflügel und Rundturm kamen im 15 Jahrhundert dazu. Es wurde aber 1598 durch die Spanier wieder zerstört. Im 17. Jarhundert wurde Empel zu einem eigenen Gerichtsbezirk und damit zur Herrlichkeit erhoben. Ab 1831 gehörte Haus Empel nicht mehr zu den Rittergütern der Rheinprovinz und war offiziell ein Landgut. Im zweiten Weltkrieg wurde Haus Empel vollständig zerstört; die historische Burganlage lässt sich nur noch erahnen. Das Bauwerk als ein Stück  Reeser Geschichte sollte vor dem endgültigen Verfall gesichert werden. Zum Glück sahen die Experten für Burgenforschung aus dem Büro von Dr. Joachim Zeune dies auch so, deshalb konnte noch im Herbst 2011 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das alte Gemäuer soll wieder öffentlich zugänglich gemacht werden und für besondere Veranstaltungen und Führungen genutzt werden. Der Heimatverein denkt an ein Freilichttheater oder klassische Konzerte.  

Am 09. September 2012 laden der Burgherr, der Heimatverein Millingen-Empel und die Stadt Rees gemeinsam anlässlich der Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme zu einem Burgenfest mit einer offiziellen Feierstunde rund um die Burgruine ein.

Der Fanfarenzug Anholt begrüßt ab 11.00 Uhr die Gäste an einer lang gestreckten Alleeauffahrt, 500 m südlich der Ortsmitte von Empel-Rees entfernt. Der Toreingang ist von zwei hohen Pfeilern flankiert. Interessierte Besucher können sich von 11.00 – 17.00 Uhr den Stadtführerinnen anschließen; es finden Sonderführungen, die auch Kinder ansprechen werden, auf der Burganlage statt. Der Nachtwächter aus Rees übernimmt die Rolle des Kastellan in der Burganlage. Die offizielle Feierstunde wird um 15.00 Uhr eingeleitet von dem Trompeter Frank Hendricks, der aus dem Burgenfenster alle Anwesenden begrüßt. Nach den Grußworten der Veranstalter folgt eine fachliche Ausführung über die Historie von Schloss Empel.  Während sich die Besucher die leckeren Kuchen im Waldcafé des Heimatvereins schmecken lassen, sorgt die Blockflötengruppe der Musikschule des Kreises Kleve für die musikalische Begleitung.  Alle „Kleinen Burggeister“ haben die Möglichkeit, sich auf der Hüpfburg auszutoben, Eis zu löffeln und Popkorn zu naschen. Ein Infostand hält Malstifte und Plakate für Kinder bereit;  wer beim Mal- und Ratespiel mitmacht, kann um 17.oo Uhr eine kleine Überraschungen gewinnen.   Auch der Bücherwurm kommt auf seine Kosten… Neben dem Wein u. Sektstand bietet der Heimatverein für kleines Geld auch einen Imbiss an.      .

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KAB auf Tour – wo bleibt unser Müll?

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Um dieser Frage nachzugehen, besichtigten 25 Männer und Frauen am 30. August im Rahmen des Bildungsprogrammes 2012 der KAB Rees-Millingen das Abfallentsorgungszentrum Asdonkshof bei Kamp-Lintfort.

Text und Foto: Norbert Behrendt

Er ist die zentrale Abfall-Entsorgungsstelle für den Kreis Wesel und seine Umgebung. Hier existiert eine Verbrennungs-Anlage für Siedlungs- und Gewerbeabfall. Die überschüssige Verbrennungsenergie fließt als Strom in das öffentliche Netz und wird als Fernwärme für Häuser der Region verwendet.

Das ebenfalls zur Firma gehörende Biokompost-Werk verarbeitet Grün- und Rasenschnitte.
Sehr großer Wert wird auf Reinhaltung der Abgasluft gelegt. Durch modernste, intensive Filtertechnik werden die Abgase weit unter die Grenzwerte der öffentlichen Vorschriften gereinigt.
Es war eine sehr interessante Besichtigung mit Frau Bothen, der engagierten Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit.

Allgemein

Kindertheater in Rees

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Am Samstag, 15. September, wird um 16 Uhr das nächste Kindertheaterstück im Reeser Bürgerhaus aufgeführt. Das etwa 60-minütige Mitmachtheaterstück „Hüpfvergnügt“ wird vom Theater Lila Lindwurm aus Mönchengladbach aufgeführt und richtet sich an Zuschauer ab drei Jahren. Der Eintritt beträgt drei Euro für Kinder und vier Euro für Erwachsene. Karten sind ab sofort im Vorverkauf im BürgerService der Stadt Rees, im InternetShop auf www.stadt-rees.de oder an der Tageskasse erhältlich.

Aus dem Inhalt:
Der Musikclown Anders ist richtig hüpfvergnügt. Sein Urlaubskoffer ist gepackt und bald geht es los in die Ferien. Während er an der Clownshaltestelle auf seinen Bus wartet hat er aber noch reichlich Zeit mit den Zuschauern zu singen zu tanzen und davon zu erzählen was in den Ferien alles passieren kann. Eine fantastische, musikalische Reise vom Baggersee bis zum Fußballplatz. Abenteuergeschichten über einen Detektiv, einen Ritter und die ganz schön pfiffige, jonglierende Annabella Ananas runden das Programm ab.

„Hüpfvergnügt“ ist ein turbulentes, musikalisches Kinderlieder-Mitmachtheaterprogramm, in dem die Zuschauer – ob Groß oder Klein – aktiv in das Geschehen einbezogen werden und nach Herzenslust mitmachen können.

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Burgruine „Haus Empel“ wird erstmals präsentiert

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Anlässlich des diesjährigen bundesweiten Tages des offenen Denkmals und nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird am Sonntag, 9. September, die Burgruine Schloss Empel erstmals offiziell der Öffentlichkeit präsentiert.

Rund um die Burgruine erwartet die Besucher in der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Jung und Alt, das federführend vom Heimatverein Millingen-Empel organisiert wurde. „Neben einem Büchermarkt und verschiedenen musikalischen Beiträgen, etwa vom Fanfarenzug Anholt, vom Kindergarten Rappelkiste, von der Kreismusikschule Kleve und dem Trompeter Frank Hendricks, werden regelmäßig kostenlose Führungen angeboten. Mit erfahrenen Stadtführerinnen und dem Kastellan von Schloss Empel, alias Heinz Wellmann, geht es dann durch die Burgruine und in den unterirdischen Gewölbekeller“, lädt Monika Michelbrink-Roth, Vorsitzende des Heimatvereins Millingen-Empel, ein. „Auf die Kinder wartet außerdem eine Hüpfburg sowie ein Mal- und Ratespiel mit anschließender Verlosung. Ein Besuch des Burgenfestes lohnt sich also auf jeden Fall.“ Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, denn neben Kaffee und Kuchen bietet der Heimatverein Millingen-Empel auch Kaltgetränke und einen Imbiss.

Um 15 Uhr findet dann eine kleine Feierstunde statt. Zunächst werden Peter Landers als Eigentümer der Burgruine, Monika Michelbrink-Roth vom Heimatverein und Bürgermeister Christoph Gerwers einige Grußworte an die Anwesenden richten. Danach stellt der Archäologe Jens Wroblewski von der „Burgenforschung Niederrhein“ interessante Hintergrundinformationen und Details über die Historie von Empel und das Schloss vor.

 Nach der Entschuttung des Ruinengeländes sowie der Sicherung und Sanierung der historischen Mauern wurde der Ruinenturm zum Schutz vor Regenwasser jetzt mit einem so genannten Turmhelm versehen. Der Innenbereich der Ruine erhielt zum Schutz des Bodendenkmals eine Kiesabdeckung, das umliegende Gelände wurde mit Mutterboden angefüllt und eingesät. „In der jahrhundertelangen Geschichte des Schlosses Empel beginnt nun ein neuer Abschnitt“, freut sich Peter Landers, der die Burgruine im Jahre 1999 gekauft hat. Der gebürtige Reeser hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die historischen Mauern des Schlosses Empel vor dem weiteren Verfall zu retten.

 „Da der Verfall des Objektes kontinuierlich fortschritt, war klar, dass schnell etwas passieren musste“, blickt Landers zurück. Zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten wurden seitens des Landes NRW Denkmalfördermittel bewilligt und der Heimatverein Millingen-Empel sowie die Stadt Rees haben das Projekt unterstützt. Auch dank weiterer Sponsoren konnte jetzt die Sanierung realisiert werden, um den längerfristigen Erhalt des Denkmals zu sicher.“ Insgesamt sind etwa 120.000 Euro in die Sicherung und Sanierung des Gebäudes investiert worden.

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300 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Hueth-Millingen

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Am Sonntag, dem 26. August, feiert die Gemeinde Hueth-Millingen ihr 300jähriges Bestehen. Der Tag beginnt um 10.15 Uhr mit einem Festgottesdienst auf Schloss Hueth, Alter Deichweg 1.

Ab etwa 12 Uhr feiern wir ein fröhliches Fest rund um unsere Kirche in der Hurler Str. 17. Es gibt ein buntes Programm mit Spiel und Spaß für alle. Auch für das leibliche Wohl wird gut gesorgt sein.
Natürlich sind alle Menschen eingeladen, die Lust haben zu kommen. Ein besonderes Wiedertreffen möchten wir aber mit allen ehe-maligen Konfirmandinnen und Konfirmanden feiern und mit allen Mädchen und Jungen, die von 2002 bis 2012 mit uns in Schweden waren.

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